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Ausgabe 454 – Alles neu macht der M̶a̶i̶ Februar!

Am Abend des 18.02.2022 trafen sich der Altherrenvorsitzende Stürcken, Anhalt, Ring und ich zu einem Gedankenaustausch via ZOOM; dies vor allen um zu erörtern, wie es mit der Schwaben-Website weitergeht. Es fielen Begriffe wie „Web-Visitenkarte“, „Info-Hub“, Einwürfe wie „Die Musik spielt doch eh nur auf Social-Media!“ und auch Worte wie „Landingpage“. Lan. Ding. Page. Hätte man so ein Wort vor 20 Jahren an der Theke fallen lassen, hätte man a) Unverständnis und dann b) einen doppelten Bierjungen geerntet. Hätte, hätte, Buchstabenkette.

Egal wie man das Kind nun nennt:

Wir werden jetzt eine komplette Überarbeitung des Internetauftritts in Angriff nehmen.

Und wer weiß: Vielleicht werde ich – nicht nur aus Gründen der Suchmaschinenoptimierung – sondern des Sendungsbewusstseins nach mehr als drei Jahren Pause von „Schombergs Welt“ mal wieder einen Gedanken in Blogform spendieren? Nach dem eher unfreiwilligen Ende im Januar 2019 konnte ich ja ohne den Druck der regelmäßigen „Abgabe“ einer Kolumne in den Kalkhof umziehen und auch die HomeOffice-Hochphase in der Corona-Pandemie künstlerisch verarbeiten & (damit?) bewältigen.

Doch sollte ich nach genau 37 Monaten einfach so und kommentarlos weitermachen? Denn der öffentliche Raum ist – wie die freie Rede – ein halsbrecherisches Risiko. Gerade in Köln.

Man stelle sich vor, was geschähe, ich spräche in einem Brauhaus folgende Worte:

„Herr Ober, oder wie ihr euch hier in Westfalen nennt, ‚Kürbis‘, ich hätte gerne ein großes Alt mit einem lecker Gouda-Röggelchen!“

Oder wie ich am 22. Januar 2019 (!) in der bisher letzten Ausgabe von „Schombergs Welt“ schrieb:

„Und wenn unter den Nachkommen von „Impfskeptikern“, einer wahrlich globalen Bedrohung, die Masern ausbrechen und ein Kind zu sterben droht, verbrennen sie einfach eine Hexe.“

Das würde ich heute nicht mehr so schreiben, denn die 24 Monate Corona-Pandemie haben mir persönlich gezeigt, dass diese Krankheit vor allem das Hirn befällt. Und dabei belass ich es. Denn dieser Beitrag soll ja ein Anfang und kein Ende sein. Und der Vorteil unserer neuen Schwabenseite, die bald wieder wächst, blüht & gedeiht ist: Alles, was an Terminabsprachen, Anmeldungen und Adressänderungen von Belang ist, können wir seit letztem Sommer ja sehr komfortabel über Corpshaus 2.0 abbilden. Wir müssen also keinen aufwendig zu realisierenden „internen“ Bereich beim neuen Auftritt schaffen. Puuuuh.

Also wird die Schwabenseite 4.1 eine Landingpage, in der die Informationen rund um das Corps Suevia Straßburg zu Marburg gebündelt werden, die Interessierten landen hier. Die Conversion besteht darin, dass sie dann aufs Corpshaus kommen, von den mehr als 144 Jahre alten Idealen begeistert werden – und sind. Und dann das Band u.lb. Suevia erhalten wollen.

Das Leben kann manchmal ganz einfach sein. Oder?

ODER?

Was übrigens auch nach 37 Monaten immer noch gilt: Die Inhalte von „Schombergs Welt“ verantworte ganz alleine ich, etwaige Humorverbrechen, die mich vor den Humorgerichtshof in Den Haag bringen, sind ganz alleine auf meinem Mist gewachsen und es gibt noch nicht einmal eine Teilschuld des Corps.

Denn den Serverplatz spendiere mittlerweile ich. 😉

Mal schauen, wie es hier demnächst weitergeht, ich bin mir auch noch nicht ganz sicher, ich muss mich auch von der Tonalität erst wieder eingrooven: Das reine Ausweichen auf Twitter, Instagram und Facebook im Privaten sowie LinkedIn im beruflichen Zusammenhang, hat mich kolumnenmäßig arg einrosten lassen. Immerhin diskutiere ich auf Twitter wichtige, sensible Dinge. Wer kennt den Ausdruck „Leckopfanni“ und wie wird er eigentlich geschrieben? Ferner gehöre ich mittlerweile ja auch noch zu den ehrenamtlichen Kalk-Gestalten. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Die erzähl‘ ich vielleicht ein anderes Mal auf „Schombergs Welt“. Oder wie soll ich den Blog hier auf http://www.suevia-strassburg.de/ resp. https://suevia-strassburg.net/ zukünftig nennen?

Namensvorschläge für die zweite Runde werden nur zu gerne entgegengenommen.

Und da mir – weil ich nicht mehr im Training bin – kein guter Abbinder einfällt, sag‘ ich einfach: Euch einen schönen (Rest-)Sonntag & bis bald,

Euer Schomberg (Doppelt-geimpft, geboostert & Schlafschaf der Reserve). 

 

 

 

 

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